Poröses PTFE

Poröses PTFE findet mittlerweile breitesten Einsatz in der Verfahrenstechnik, der Elektrotechnik und im Automotive-Bereich. Hier wird gefiltert, Medien getrennt, entlüftet oder gezielt begast.

So werden sie u. A. als Filtermembran für Gase und flüssige Medien, als Perlator, als Druckausgleichselement für elektronische Baugruppen (Scheinwerfer, Batterien, Motoren) als Schutzhülse gegen Staub für Sensoren und als Schalldämpfer in reinen oder chemisch problematischen Milieus eingesetzt. Ebenso werden daraus Diaphragmen hergestellt.

Poröses PTFE kann wie jeder andere Kunststoff spanend bearbeitet und so auf die unterschiedlichsten Geometrien gebracht werden.

Durch unterschiedliche Fraktionen des vorgesinterten PTFE können Luftleitwert und das Wasserrückhaltevermögen gezielt beeinflusst werden. Die Oberfläche kann oleophob oder hydrophob eingestellt werden.

Interessant ist auch die Möglichkeit, Details an bestehende Bauteile aus PTFE-Compounds (oder virginalem PTFE) porös zu gestalten. So ergeben sich Maschinenelemente, die um die Funktionen „Be- oder Entlüften“ ergänzt werden.

OBEN
Translate »