Bisher war ein Teflonbalg® aus reinem PTFE der Standard. Seit der Diskussion um dieses Fluorpolymer als Umwelt-kritischen Werkstoff rückt zusehends Ultra-hochmolekulares Polyethylen in den Vordergrund. Bauteile aus diesem Werkstoff sind ebenso spangebend herzustellen und deshalb individuell gestaltbar. PE-1000 verfügt über eine außergewöhnliche Biegewechselfestigkeit. Das Material ist physiologisch absolut unbedenklich. Die gängigen Normen der FDA, 3A,
Bei Faltenbälgen aus PTFE bestand bisher die Möglichkeit, belastete Bereiche mit PEEK zu verstärken. Ebenso ergab es Sinn, Schlüsselflächen, Gewinde und Führungsflächen ebenso als Compound auszuführen. Bei der Verwendung von PFAS-freien Faltenbälgen aus Polyethylen ist dies nicht mehr notwendig. Aufgrund der Festigkeit der Alternativwerkstoffe Endulfon P1 und P16 können leichter einteilige Faltenbälge ausgelegt werden. Für
Um höhere Kräfte in einen Faltenbalg aus PTFE einzubringen, erfolgte gerne eine Verstärkung mittels eingesinterten Stahlteilen. Faltenbälge aus UHMW-PE kommen in der Regel ohne zusätzliche Bauteile aus Metall aus. Lediglich wegen der etwas höheren Wärmeausdehnung werden in manchen Fällen zusätzliche Stahlteile eingeschraubt, eingeschnappt oder geklemmt.
Für übliche Anwendungen legen Konstrukteure ihre Faltenbälge aus den Elastomeren NBR, EPDM, FKM oder Silikon aus. Die Vorteile liegen in den günstigen Herstellkosten bei höheren Stückzahlen und des gutmütigen Verhaltens bei größeren Hüben. Lateraler, angularer oder axialer Versatz können sich hierbei überlagern. So sind sogar Anwendungen möglich, in denen die Manschetten auf Torsion beansprucht werden.




